Baden bei Wien

Weinbaugebiet Thermenregion

Das Land im Sonnenaufgang

Das Weinland Thermenregion liegt im Einfluss des pannonischen Klimas. Dafür typisch sind heiße Sommer, ein trockener Witterungsverlauf im Herbst und relativ kühle Winter. Ein Wechselspiel, das den Rebstöcken ganz ausgezeichnet behagt. Der Schutz durch den Höhenzug des Anningers gegen freucht - kaltes Wetter aus dem Westen und das hohe Maß von durchschnittlich 1800 Sonnenstunden im Jahr sorgen für eine vorzügliche Durchwärmung der Böden, die ständigen Luftbewegungen lassen die Trauben nach Tau oder Regenfällen rasch wieder trocknen.

Darüber hinaus unterliegen die nach Süden und Osten gewandten Weingärten an den Hängen des Wienerwalds und in der daran anschießenden Ebene kräftigen Temperaturschwankungen zwischen Tageserwärmung und nächtlicher Abkühlung. Auch dieser Umstand ist der Weinqualität in hohem Maße förderlich, denn im Wechselspiel der Temperaturen entwickeln die Weinbeeren besonders dicke Schalen, in denen die sortentypischen Aromastoffe eingelagert sind.

Der freuvollen Begenung mit den Weinen der Thermenregion liegt die Arbeit in rund 700 Weinbaubetrieben zugrunde, die etwa 2600 Hektar an Rebfläche bewirtschaften. Die Weingärten erstrecken sich vom südlichen Stadrand Wiens entlang der Hügelkette Eichkogel - Anninger - Pfaffstättner Kogel - Badener Berg - Sooßer Lindkogel bis in das Gebiet südlich von Baden.