Baden bei Wien

Kaiserliches Baden

Im frühen 19. Jahrhundert entwickelte sich Baden bei Wien zur „Kaiserlichen Sommerresidenz“, als der Habsburgische Hof unter Kaiser Franz I jeden Sommer hier verbrachte. Bei Hausmusikabenden durfte der musikbegeisterte Kaiser auch im Streichquartett mitspielen – allerdings nur an der zweiten Geige, wie es heißt.

1828 führten Franz Schuberts Wege nach Baden. Die vierhändige Orgelfuge D 952 entstand in nur einer einzigen Nacht und mit Unterstützung seines Freundes Franz Lachner im einstigen Gasthof „Zum Schwarzen Adler“. Zu jener Zeit spielten auch Johann Strauß Vater und Josef Lanner oft im „Schwarzen Adler“ oder im Redoutensaal auf, manchmal auf der Hauswiese am Eingang ins Helenental.